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Space Operas

Die Space Opera ist eine äusserst beliebte Gattung des Science-Fiction Genres. Sie verbindet Zukunftsvision mit klassischen Dramaelementen. Mit langweiligen Weltraumfahrten hat das gewiss nichts zu tun.

Science-Fiction mit Herz

Die Space Opera gehört zum Science-Fiction Genre und beinhaltet einige wichtige Elemente dessen. Heute ist dieses Genre sehr differenziert zu betrachten. Es gibt viele verschiedene Formen des Science-Fiction. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts waren die Geschichten recht nüchtern beschreiben und voller technischer Details. Man versuchte sich die Zukunft detailliert vorzustellen und vor allem auch logisch nachvollziehbar zu beschreiben. Das Weltall hat dabei nicht die wichtigste Rolle gespielt.
Die Space Opera von heute ist hingegen ein typischer Roman mit Helden, Bösewichten, wichtigen Missionen und Liebesgeschichten. Das alles findet in ferner Zukunft und überwiegend im Weltraum statt. Diese Art der Science-Fiction ist besonders beliebt. Schliesslich werden politische, soziale und wirtschaftliche Themen verarbeitet. Eine schöne Prinzessin, eine reiche Erbin oder eine mutige Kämpferin ist in der Regel mit von der Partie. Auf die Technik und Funktionsweise dieser futuristischen Welt wird jedoch nicht allzu sehr eingegangen. Der Zuschauer ist vielmehr verblüfft, dass sie funktioniert und nicht wie sie funktioniert.

Berühmte Space Operas

Egal ob es sich um Evergreens oder DVD Neuheiten handelt oder nicht, Space Operas kennt im Grunde jeder. Serien und Filmreihen wie „Star Trek“ und „Star Wars“ sind typische Beispiele. „Star Wars“ entspricht durch die Thematik und Dramaturgie jedoch eher einer klassischen Space Opera. Auch wenn Setting, Kleidung und Handlung sehr futuristisch und fremd sind, so kann sich jeder mit den Problemen der Protagonisten identifizieren. Auch in der Zukunft gibt es Krieg, Ungerechtigkeit, Freundschaft und natürlich Liebe. Ein weiterer Erfolg in der Geschichte der Space Operas war der Film „Das fünfte Element“. Zwei Jahre vor „Star Wars: Episode 1“, begeisterte der Action-Abenteuer-Film mit Bruce Willis, Milla Jovovich und Gary Oldman das Kinopublikum. Es handelt sich um eine unterhaltsame und Action reiche Story, in der Willis zusammen mit Jovovich die Erde vor dem ultimativen Bösen retten müssen. Eine Space Opera par excellence.

Milla Jovovich

Die Schauspielerin Milla Jovovich ist ein echtes Multitalent. Denn neben ihren Fähigkeiten als Schauspielerin ist sie ein erfolgreiches Model und auch in der Musikbranche hat sie als Sängerin und Songwriterin schon gearbeitet. Geboren wurde sie in Kiew am 17. Dezember 1975. Als Tochter eines serbischen Arztes und einer ukrainischen, damals noch russischen, Schauspielerin verliess sie 1981 mit fünf Jahren die UDSSR und kam mit ihrer Familie in die USA nach Sacramento. Nach dem Umzug nach Los Angeles trennten sich ihre Eltern.

In Los Angeles begann Milla Jovovich ihre Schauspielkarriere Ende der 1980er Jahre mit Gastrollen in TV-Serien wie “Eine schrecklich nette Familie” oder “Parker Lewis – Der Coole von der Schule”. Ihre erste Kinohauptrolle in der “Rückkehr zur blauen Lagune” brachte ihr 1992 eine Nominierung für den Young Artist Award.

Aber ihr grosser Durchbruch war 1997 die Rolle der Leeloo im Science-Fiction Kultfilm “The Fifth Element” oder auf deutsch “Das fünfte Element”. Als ausserirdisches Wunderwesen verzauberte sie die Kinofans und auch Regisseur Luc Besson, den sie im gleichen Jahr heiratete. Doch hielt diese Ehe nur zwei Jahre und so wurden sie 1999 geschieden. Zuvor produzierte Luc Besson noch den gemeinsamen Film “Johanna von Orleans”, bei dem Milla Jovovich natürlich die Hauptrolle spielte. Nach dem von Wim Wenders produzierten Film “The Million Dollar Hotel”, bei dem sie neben der Schauspielerei auch für den Soundtrack einige Titel beisteuerte, spielte sie die Katinka in “Zoolander”. Ihr Filmpartner und Produzent war dabei Ben Stiller.

2002 ergatterte sie dann ihre neue Paraderolle. Für die Verfilmung des Computerkultspiels “Resident Evil” durch den deutschen Produzenten Bernd Eichinger schlüpfte sie in die Rolle der Alice. Diese Figur entstand aus der Liebe von Regisseur Paul W. S. Anderson zur Romanfigur Alice im Wunderland und kam in den ursprünglichen Games gar nicht vor. Als mutierte Superkampfmaschine kämpfte sich Milla Jovovich bislang durch die Filme “Resident Evil” und die Nachfolger “Resident Evil: Apocalypse”, “Resident Evil: Extinction” und “Resident Evil: Afterlife”. Dazwischen drehte sie mit “Ultraviolet” einen weiteren Science-Fiction Film.